Start für EWerk20zehn

30.06.2017

 

Am Mittwochabend startete mit der Eröffnung der Villa ElsterWerk auch das Projekt Bildungs- und KulturWerkstatt. Die Villa ElsterWerk in der Uferstraße in Herzberg wurde genau am 27. Jahrestag des Bestehens der Stiftung ElsterWerk offiziell und feierlich eingeweiht.

Die sanierte Villa aus der Gründerzeit ist mittels Glasgang mit dem modernen Anbau verbunden. Der Komplex ist jetzt Verwaltungssitz der Stiftung ElsterWerk und zum Teil der Elster-Werkstätten.

Im Innenbereich finden sich Spuren des Künstlers Chris Hinze - die Wandgestaltung und große farbige Holzfiguren.

"Der Diener" - eine blaue Skulptur vor dem Gebäude - "diene der Sache, sei ein Symbol für Hingabe, Ideen und Kraft und trage auch eine Waffe, mit der er die Ideen verteidigen kann". Damit umreißt Frank Hamann Wege und Ergebnisse der 27-jährigen Arbeit der Stiftung, die 2010 aus der Lebenshilfe Elster-Kreis hervorgegangen ist. Insgesamt erhalten in dem leistungsfähigen Netz heute 1000 Hilfebedürftige Unterstützung. "Wir leben Teilhabe", betont Dr. Frank Hamann.

Ein nächstes großes Ziel der Stiftung ElsterWerk ist das Projekt "EWerk20zehn" - die Bildungs- und KulturWerkstatt als dritte Säule des ElsterParks in Herzberg. Der Name "EWerk 20zehn" ist eine Hommage an die 2010 gegründete Stiftung ElsterWerk. So entstehen weitere attraktive Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen, der Ausbau der Kultur-, Freizeit- und Bildungsangebote und eine Spielstätte für die "TheaterWerkstatt".

"Wir möchten ein Zentrum für alle errichten und vor allem ein touristisches Angebot für Menschen mit Handicap schaffen und sie für unsere Region begeistern", so Frank Hamann. Die Gäste zeigten sich großzügig bei der Spendenaktion für die rote Skulptur von Chris Hinze ("Der Wächter") - es kamen an diesem Abend 22.070,- Euro für das neue Projekt zusammen. Ein guter Start für ein weiteres ehrgeiziges Projekt der Stiftung ElsterWerk.

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(teilw. Auszüge, Lausitzer Rundschau vom 30.06.2017)

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